Start Ausgehen Trinkgeld in Spanien – Wie viel Trinkgeld gibt man in Barcelona?

Trinkgeld in Spanien – Wie viel Trinkgeld gibt man in Barcelona?

Trinkgeld Spanien
Trinkgeld Spanien
Trinkgeld Spanien – Wie viel Trinkgeld gibt man in Barcelona?
Barcelona – eine Stadt, die Menschen aus der ganzen Welt anzieht, welches einerseits daran liegt, dass die Stadt direkt am Mittelmeer liegt, andererseits jedoch auch damit zu tun hat, dass sich hier die gigantischen Bauwerke von Gaudi aneinanderreihen. Sagrada Familia, Gaudi Park, der Strand und das blaue Meer sind nur ein Ausschnitt der Hauptsehenswürdigkeiten dieser beeindruckenden Metropole.
Viele Touristen, die nach Barcelona bzw. generell nach Barcelona kommen, werden auch das eine oder andere Mal in ein Restaurant gehen, d.h. das gastronomische Angebot der Stadt annehmen. Besonders Barcelona bietet dies bezüglich ein breit gefächertes Angebot. Natürlich kann man die spanische Küche intensiv ausprobieren. Darüber hinaus gibt es jeodch auch viele Restaurants, die die klassische internationale Küche anbieten.

Trinkgeld Spanien: ist Trinkgeld in Spanien eine Pflicht?

Es ist absolut keine Pflicht in Spanien Trinkgeld zu hinterlassen. Viele Touristen stellen sich beim Essen gehen bestimmt die Frage, welches Trinkgeld nach dem Essen für die Servicekräfte angemessen ist. Wie so häufig gilt auch hier der Slogan, anderes Land, andere Sitten und dementsprechend sollte man sich vorab auch informieren. In vielen anderen Ländern ist das Geben von Trinkgeld gar eine Pflicht. Um sich also nicht in einem Restaurant einen Fauxpas zu leisten, schadet  informieren über die Regeln beim Trinkgeld nicht.

Trinkgeld in Restaurants

Trinkgeld Spanien
Trinkgeld Spanien

Bis vor ein paar Jahren wurden die Servicekräfte in Barcelona, aber auch im restlichen Bereich von Spanien schlecht bezahlt, sodass die Folge war, dass die Servicekräfte nur mit dem Trinkgeld ihren Lebensunterhalt bestreiten konnten. Durch die gesetzlichen Mindestlöhne  die auch in Spanien eingeführt wurden, hat sich dieses Bild in den letzten Jahren gewandelt.

Jede Servicekraft verdient, egal ob sie in einer kleinen Taverne oder bei einer internationalen Fastfoodkette arbeitet, mindestens einen bestimmten Betrag, der zum Leben ausreicht. Somit ist der Gast nicht mehr so intensiv in der Pflicht Trinkgeld zu geben  wie noch vor ein paar Jahren.

Laut den offiziellen Behörden wird das Geben von Trinkgeld sogar als schlichtweg überflüssig deklariert. Dieses bedeutet jedoch nicht, dass man sich daran halten muss. Es steht fest, dass sich jeder Kellner bzw. jede Servicekraft über Trinkgeld freut, unabhängig vom Mindestlohn. Man sollte nämlich daran denken, dass man auch mit Mindestlohn kein üppiges Monatsgehalt als Servicekraft erhält.

Alles zu den besten Restaurants in Barcelona in der Kategorie „Ausgehen“ auf dieser Seite.

Trinkgeld Spanien: Wie viel Trinkgeld sollte man geben?

In vielen Reiseführern für Barcelona und Spanien wird noch 15% vom Rechnungsbetrag als Trinkgeld empfohlen, d.h. bei einer Rechnung von 100€ war es durchaus üblich, dass man 15€ Trinkgeld gibt. Heutzutage hat sich dieses, wie schon gesagt, stark verändert. Heutzutage reichen auch 5% des Rechnungsbetrages, d.h. für eine Rechnung von 100€ sind durchaus 5€ normal. Natürlich sind die hier aufgeführten Prozentsätze nur exemplarisch. Sie müssen immer bedenken, dass sie als Tourist diese Entscheidung selber fällen können, welches bedeutet, dass sie das Trinkgeld nach Belieben erhöhen bzw. reduzieren können.

Anders als in Deutschland, nehmen die Spanier bzw. der Katalanen das Trinkgeld oftmals als Almosen wahr. Dementsprechend würde sich der klassische spanische Kellner von den Sprüchen wie „passt so“ gekränkt fühlen.

Besser ist es, wenn Sie sich das Wechselgeld auszahlen lassen und kurz vor dem Gehen einen beliebigen Betrag auf den Tisch lassen. Dabei sollte beachtet werden, dass das zurücklassen von Cent-Beträgen als Unhöflichkeit wahrgenommen wird. Dieses bedeutet, dass man entweder ein paar Euro oder sonst besser gar nichts hinterlassen sollte.

Trinkgeld in Bars

Trinkgeld Spanien
Trinkgeld Spanien
In Bars gibt es häufig sogenannte „bote“, diese sind Töpfe, in denen das Trinkgeld hineingeworfen werden kann. In vielen Bars wird das Hineinwerfen von Münzen mit einem Ausschrei von den Servicekräfte begleitet. Es ist jedoch ungewiss, wieso dieser Ausschrei getätigt wird. Es wird spekuliert, dass er entweder als Anerkennung für den Trinkgeldgeber gilt oder dazu animieren soll, dass noch weitere Gäste dem Trinkgeldgeber dieses gleich tun sollen.

Trinkgeld in Hotels

Im Hotel gelten die gleichen Faustregeln wie in Deutschland. Sowohl dem Zimmermädchen, als den Kofferträgern hinterlässt man in der Regel ein oder zwei Euro. Bei Hotels der höheren Preisklasse kann dieses auch durchaus auf 10€ erhöht werden.

Trinkgeld beim Friseur / Taxi

Bei einer Taxifahrt in Barcelona gelten in ungefähr die gleichen Regeln wie in Deutschland. Taxifahrer erwarten vom Gast kein Trinkgeld, aber natürlich sind sie über jede zusätzliche Einnahmequelle dankbar. Das gleiche gilt beim Friseur. Dort sind die Trinkgeldregeln in etwas so wie beim Restaurant. Das Trinkgeld kann man also davon abhängig machen, wie gut der Service ist bzw. in welcher Preisklasse sich der Friseur befindet.

Alles hängt natürlich vom Service ab

Letztendlich können Sie als Tourist in Spanien bzw. in der katalanischen Hauptstadt Barcelona selber entscheiden, wie viel Trinkgeld für die entsprechende Leistung angemessen ist. Natürlich hängt die Höhe des Trinkgeld prinzipiell von unterschiedlichsten Faktoren ab. Diese können u.a. sein Höhe des Rechnungsbetrages, Preisklasse des Restaurants, Bar und Hotel, Aufwand des Kellners usw.
Natürlich ist man als Tourist eher bereit  viel Trinkgeld zu geben, wenn man eine besonders Serviceleistung vom Kellner bekommt, als wenn dieser muffelig und unhöflich ist. Natürlich gibt an auch mehr Trinkgeld, z. B wenn man die Leistung des Kellners den ganzen Abend über in Anspruch genommen hat, als wenn man an der Bar nur ein einziges Getränk bestellt hat.

1 KOMMENTAR

  1. Ganz tolle Informationen. Für mich geht es dieses Jahr das erste mal nach Spanienen und da finde ich es auch wichtig, sich über solche Dinge zu informieren. Man möchte vor Ort ja auch versuchen alles richtig zu machen.

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